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Blog - Reiseberichte - Testberichte 

Reisebericht

Truk / Chuuk Lagoon - Yap

Safariboot: Truk Master

Hotel: Manta Ray Bay Resort

Tauchbasis: Yap Divers

Im Dezember sind wir mit unseren Rebreathern zum Tauchen

auf der Truk Master in Chuuk Lagoon und im Manta Ray Bay Resort in

Yap gewesen. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio

und machten dort einen Stopover für 2 Tage. Tokio ist eine tolle Stadt und

wirklich zu empfehlen. Danach ging es mit United Airlines über Guam

nach Chuuk Lagoon, via Guam nach Yap und über Guam, Tokio mit der

Lufthansa wieder zurück nach Frankfurt. 

Mit der Lufthansa konnten wir 2 x 23 kg Gepäck und Handgepäck mit-

nehmen. Bei United zahlten wir für die zweite Tasche zischen 35 $ und

40 $ pro Stecke. Handgepäck bei der United war nur größenbegrenzt

und hatte keine Gewichtsgrenze.

Da die Rebreather ohne Tanks reisten, reichte dies vollkommen aus.

Leider musste die große Videokamera zu Hause bleiben. Lediglich die

Fotokamera und zwei GoPros durften mit.

Bereits die Vorbereitungen zum Tauchen auf der Truk Master liefen super unkompliziert über Email. Wir hatten hier einige Fragen und be-

nötigten einige Infos, da wir in Chuuk auch Trimix tauchen wollten. Wir benötigten vor Ort Rebreathertanks, Kalk, Stageflaschen, Sauer-

stoff und Helium.

Die Flüge waren alles super pünktlich, das reisen mit der zweiten Tasche war auch unkompliziert. Gezahlt wurde einfach beim Ein-

checken. Das ein zigste was etwas nervig war, das wir in Guam wieder und wieder Ein- und Ausreisen mussten. Hier wird ein ESTA benötigt.

In Chuuk angekommen wurden wir bereits von den Mitarbeitern

der Truk Master begrüßt. Das Gepäck wurde in ein Auto ver-

staut und ab ging es mit dem Bus ans Meer und mit einer

kurzen Fahrt mit dem Beiboot zum Schiff. Hier wurden wir

von dem Rest der Crew mit einem Welcome Trink empfangen.

Nach dem beziehen der Kabinen gab es ein erstes Briefing

und Kennenlernen der Gäste. Die Kabinen sind geräumig und

bieten einiges an Staumöglichkeiten, wirklich gut durchdacht.

Am ersten Tag erhielten wir weiter Informationen über den Ablauf, das Tauchen und bauten in Ruhe unser

Ausrüstung zusammen. Alles war da. Kalk, Tanks, Stagetanks, wie bestellt. Wir hatten unsere eigen

Stageregler und Riggingkits mit, was eigentlich nicht notwendig war, da genügend geriggte Tanks auf dem

Boot waren in diversen Größen.

Natürlich durfte auch die Sicherheitsübung am ersten Tag nicht fehlen. Auf Sicherheit wird hier sehr viel

Wert gelegt.

Reisebericht

Ägypten September 2017

Hotel: The Breakers Soma Bay

Tauchbasis: Orca Dive Club Soma Bay

Im September waren wir mit unseren Rebreathern

zumTauchen im Orca Dive Club Soma Bay und

wohnten im Breakers. Geflogen sind wir mit

SunExpress Deutschland mit angemeldetem

Tauchgepäck (30 kg). Neben dem Tauchgepäck reisten

die Rebreather mit. Lediglich die Flaschen nahmen wir

nicht mit, da wir diese von der Orca Basis kostenfrei

gestellt bekamen.

Bereits die Vorbereitung mit dem Basenleiter Wolfgang, bezüglich der Organisation, Anmeldung und benötigen Ausrüstungen für das

Rebreathertauchen verlief super einfach, kompetent und zuverlässig.

Die Anreise war einwandfrei und als wir im Breakers ankamen, war es wieder ein Gefühl von „einfach wohlfühlen“. Coming Home –

das Motto passt, wie die Faust aufs Auge im Breakers.

Wir wurden super nett empfangen, unser Zimmer war sehr schön und ruhig gelegen. Breakers bedeutet für uns: Tolles, sehr sauberes

Hotel, wohlfühlen, leckeres Essen, schöne Zimmer, freundliche, höfliche, zuvorkommende Angestellte. In dem Hotel gibt es kein All-in,

sondern Halbpension. Mittags kann man an der Reefbar und Beachbar Essen. Es gibt immer ein Lunch des Tages. Hier findet man

eigentlich nur gleichgesinnte und Kite Surfer, da das Hotel auf Tauchen und Kiten ausgelegt ist. Keine nervige Animation, kein

Angestellter, der nach Schweiß riecht….

In der Tauchbasis angekommen, wurden wir freundlich empfangen

und konnten die reservierten Flaschen für den Rebreather in

Empfang nehmen. Auch der bestellte Kalk war schon vorbereitet

sowie die gewünschten Stagetanks. Alles top organisiert. Uns

gefällt neben dem tollen Hausriff, einfach gut, dass die Orcas in der

Soma Bay super auf Rebreathertaucher eingestellt sind. Es gibt

einen gesonderten Raum mit Abluft und für jeden Taucher einen

Caddy, auf dem er sein Gerät vorbereiten kann. Alles sauber und

gepflegt. Auch hier sind die Mitarbeiter sehr freundlich und

hilfsbereit. Ich musste kein einzigstes mal meinen Rebreather

schleppen. Mit der Ausrüstung wird vorsichtig umgegangen und sie

wissen auch, wie man damit umgehen muss.

Natürlich sind wir auch mal mit dem Boot raus gefahren und haben einen schönen langen Trimixtauchgang gemacht. Wir haben zwei

Tage vorher Bescheid gegeben, dass wir zum Abu Kafan mit rausfahren möchten und gerne mit Trimix tieftauchen möchten. Auch hier

kein Problem. Gewünschtes Trimix in die Tanks gefüllt bekommen. Stages für Travelgas und Dekogas waren auch bereit. Die Orga war

super. Die Sporttaucher sind zum ersten Tauchgang ins Wasser, das Boot wurde angelegt und dann sind wir zu unserem geplanten 2 ½

Stundentauchgang auf 62 Meter aufgebrochen. Als wir aufs Boot zurück sind, wurde abgelegt, die Sporttaucher sind zum zweiten

Tauchgang aufgebrochen. Wir haben in Ruhe alles fertiggemacht und konnten noch lecker Essen, da unser Essen natürlich für uns

bereitstand. Alle gleichzeitig mit allem fertig, ging es gemütlich zurück ans Land. Super Orga! Auch danke Ahmed für die gute, nette

Tauchbekleitung. Super fair war die Abrechnung für das Trimix. Für die nicht gebrauchten Stages, wurde nur eine Gebühr berechnet.

Und falls wir Gas verbraucht hätten, wäre das nur nach tatsächlichem Verbrauch berechnet worden.

Die Basis ist allem in allem sehr gut organisiert, sehr gut ausgestattet und die Mitarbeiter

sind auf Trapp. Das Ein zigste was ich dieses Mal vermisst habe, ist der Flaschenzug am

Spülbecken für die Rebreather. Das war immer toll, als man die einfach, komplett ins

Süßwasser hängen konnte.

Die Kombi Breakers und die Orcas in der Soma Bay ist eine tolle Kombi, die genau das

richtige für unseren Anspruch ist. Macht weiter so.

Wir kommen wieder! 

Dann hieß es neun Tage tauchen! Es wurden 4 Tauchgänge am Tag angeboten. Vor jedem Tauchgang

gab es ein ausführliches Briefing. Die Gruppenaufteilung war entsprechend der Erfahrung der Gäste.

Es wurde auf jeden Rücksicht genommen. Egal ob Sporttaucher oder Tekki.

Was uns natürlich super gefallen hat, Martin, der Kapitän ist ebenfalls Rebreathertaucher und hat

uns oft mit unseren Rebreather geguidet. Das ist schon ein Rebreatherparadies, wenn man die Geräte

wirklich ausnutzen kann und nur mit Rebreathern alleine unterwegs ist. Abgestimmt auf die Tauch-

gänge hatten wir Luft oder Trimix in den Flaschen. Der Mix wurde am Abend vorher gefüllt, die Wunsch-

mischung hat immer gepasst! Wir konnten die Wracks dadurch ganz anders betauchen.

Dies nutzen wir mit unseren

Geräten natürlich aus und

machten meistens nur zwei

schöne, lange Tauchgänge.

Chuuk Lagoon ist ein Paradies für Wrackliebhaber. Ich muss ja gestehen, ich bin eigentlich nicht nur für Blech, aber hier hat es mich

erwischt. So ein einmaliges Tauchgebiet und so vielen tollen Wracks auf einer so konzentrierten Fläche. Auch wenn man das geschichtliche

dahinter beachtet. Sehr beeindruckend. Man kann auch gar nicht fassen, was die damals an Munitionen etc. dabei hatten und was da

tatsächlich geschehen ist.

Der Service an Bord wurde sehr groß geschrieben. Die Crew war sehr freundlich und super

hilfsbereit. Immer ganz dezent, aber immer da. Das Essen war sehr abwechslungsreich und

lecker. Alles war sehr sauber. Top! Wirklich zu empfehlen.

Aber auch die schönste Safari geht zu Ende und dann

heißt es Abschied nehmen.

Und somit ging es weiter nach Yap ins Manta Ray Bay

Resort zu den Yap Divers.

Auch hier sind wir mit unseren Rebreathern getaucht.

Auf der Boot 2017 hatten wir mit Bill Acker gesprochen, dass

wir in Truk sind und gerne mit unseren Rebreathern kommen möchten. Yap ist kein typisches Rebreatherziel, aber wenn man die

Geräte schon dabei hat.... Gesagt, getan. Bill hat für uns Rebreathertanks geordert und wir haben den Kalk in Guam bestellt und dorthin

liefern lassen. Alles war da, als wir ankamen, auch Sauerstoff.

In Yap angekommen, wurden wir auch hier am Flughafen direkt von den Mitarbeitern empfangen und ins Hotel gebracht. Wir fühlten uns

hier gleich wieder heimisch. Wir waren bereits 2009 dort und fanden es super, dass sich Yap nicht verändert hat. Kein Hotelbunker oder

zugebaute Ecken.

Unser Zimmer war sehr groß und schön eingerichtet

und lag direkt über der Tauchbasis. Die Wege im

Manta Ray Bay Hotel sind kurz. Da wir mitten in der

Nacht angekommen sind, Frühstückten wir am 1. Tag

gemültich auf der Mnuw - ein altes indonesisches

Handelsschiff, das zu Restaurant umgebaut wurde.

Auf dem Restaurantschiff gibt es einen Frühstücksraum, ein Restaurant und auf dem Oberdeck eine Bar. Hier lässt sich super das selbst-

gebraute Deko-Bierchen trinken. Zum Mittag und Abend kann mal ala carte Essen. Das Essen ist sehr lecker. Abends sind wir oft in eines

der wenigen Restauranst in Colonia essen gegangen. Yap ist sehr beschaulich. Es gibt ein paar kleine Restaurants in Laufnähe.

Die Tauchbasis ist gut organisiert. Außen gibt es Tafeln,

auf denen jeder einzelne Taucher sehen kann, auf welchem

Boot er ist und wann es losgeht. Ebenfalls hat jeder Taucher ein

Fach, in das er seine Sachen legen kann. Alles was in der

vorhergesehenen Tasche ist, wird morgens von der Crew aufs

Tauchboot gebracht. Es gibt große Kameratische mit reichlich

Steckdosen zum laden der Akkus. Wir haben ein paar für unsere

Rebreather missbraucht. Jeden Morgen, wenn wir die Rebreather fertig gemacht hatten, wurden diese ganz vorsichtig auf das Boot

getragen und abends nach dem Tauchen mit Frischwasser abgespült, abtropfen lassen und wieder auf seinen Platz gestellt. Toller Service!

Das Tauchen war super entspannt. Es ging mit dem Boot raus, nach dem ersten Tauchgang gab es immer einen Snack in Form von Kuchen

und Obst sowie heißen Tee und Wasser. Nach der Oberflächenpause ging es zum zweiten Tauchgang und dann zurück ins Hotel.

Die Guides sind sehr zu vorkommend. Getaucht wurde in kleinen Gruppen. Es gab genügend Spülbecken und Trockenmöglichkeiten.

Leider hat meine Kamera den Dienst quitiert. Deshalb gibt es nur ein paar Unterwasserbilder von Yap. Mantas hatten wir auch. Aber ohne

Kamera, keine Bilder.

Das Manta Ray Bay Hotel ist ein schönes, gemütliches Hotel auf Taucher abgestimmt.

Sehr sauber mit leckerem Essen und gutem Service. Das Spa kann man auch sehr gut

genießen.

Einen tauchfreien Tag haben wir natürlich genutzt, um uns die Insel anzuschauen. Es

werden vom Hotel schöne Ausflüge angeboten, die wir bei unserem ersten Aufenthalt

in 2009 nutzen. Dieses Mal entschieden wir uns mit einem Leihwagen los zu ziehen.

Gegenüber vom Hotel ist eine Autovermietung. Das Fahren ist einfach auf Yap, da dort

nicht viel Verkehr ist und die Höchstgeschwindigkeit bei 25 Meilen liegt. Die große Rund-

straße ist geteert. Die Nebenstraßen nicht. Dies war mit dem SUV aber kein Problem.

Nach 2 Tagen Tokio, 10 Tage Chuuk Lagoon und 10 Tage Yap hieß es Abschied von einer tollen Reise, mit super Tauchdestinationen zu

nehmen. 31 Stunden von Tür zu Tür. Aber es rentiert sich.

Truk und Yap ist eine tolle Kombi und war genau das richtige für unseren Anspruch. Wir können die die Truk Master und das Manta Ray Bay

Resort uneingeschränkt empfehlen. Behaltet Euer Niveau und macht weiter so!

Weitere Bilder zu dem Trip findet Ihr auf Facebook

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